{"id":293,"date":"2020-03-27T13:24:04","date_gmt":"2020-03-27T12:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/alefbet.z-g-a.de\/?p=293"},"modified":"2021-06-02T12:59:15","modified_gmt":"2021-06-02T10:59:15","slug":"die-vorschriften-ueber-den-kalender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alefbet.de\/?p=293","title":{"rendered":"Die Vorschriften \u00fcber den Kalender"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Die Vorschriften \u00fcber die Feste Gottes haben wir nur dann dem Gebot der Tora entsprechend erf\u00fcllt, wenn wir sie genau nach dem gesetzm\u00e4\u00dfig berechneten Kalender feiern. Die Bestimmung der Festzeiten \u00fcbertrug die Tora den H\u00e4uptern der j\u00fcdischen Nation, die so in Ansehen standen, wie zu ihrer Zeit Moses und Aaron. Nur diese oder von ihnen Bevollm\u00e4chtigte durften die Monatsanf\u00e4nge bestimmen und Schaltjahre einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es mu\u00dften im heiligen Land anwesende M\u00e4nner sein, welche durch die seit Moses (4.Mos. 27, 15\u201123) nie unterbrochene H\u00e4ndeauflegung (Semicha) zu Volksf\u00fchrern eingesetzt (ordiniert) waren. Die Machtvollkommenheit dieser M\u00e4nner in der Bestimmung der Festzeiten war so gro\u00df, dass ihre Festsetzungen G\u00fcltigkeit hatten, selbst wenn dieselben auf Irrtum oder Willk\u00fcr beruhten. Dies war notwendig, damit nicht die Nation bez\u00fcglich der Feste sich in verschiedene Parteien zersplitterte. Zur Bestimmung der Monatsanf\u00e4nge gen\u00fcgte eine Dreim\u00e4nnerbeh\u00f6rde (Bet Din); zur Einschaltung eines Monats mu\u00dfte der&nbsp; Vorsitzende des obersten Gerichtshofes ( ) den Vorsitz f\u00fchren, die Beisitzer mu\u00dften voraus unter Angabe des Zweckes zu der Verhandlung geladen sein, und es konnte die Zahl der Richter unter Umst\u00e4nden auf sieben erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Die Monatsanf\u00e4nge wurden festgesetzt auf Grund eines mit der Berechnung der Beh\u00f6rde \u00fcbreinstimmenden, am drei\u00dfigsten des Monats abgelegten, strenggepr\u00fcften Zeugnisses, dass der Neumond in der Nacht zwischen dem neunundzwanzigsten und drei\u00dfigsten des Monats gesehen worden war. War dieses Zeugnis vorhanden, so heiligste die Beh\u00f6rde den drei\u00dfigsten als Anfang des kommenden Mo\u00adnats. Waren keine Zeugen erschienen, oder konnte nach Abschlu\u00df des Verh\u00f6rs am drei\u00dfigsten die Heiligung bei Tage nicht mehr ausgesprochen werden, so galt der einunddrei\u00dfigste als Anfang des kommenden Monats. Wenn der Monatsanfang auf den drei\u00dfigsten festgesetzt worden war, so verk\u00fcndete man dieses den entfernten Gemeinden urspr\u00fcnglich durch Bergfeuer, sp\u00e4ter durch Boten. Wohin diese bis zu einem Fest gelangten, feierte man das Fest wie in Jerusalem an dem einen richtigen Tag; wo sie nicht hingelangten, feierte man zweifelswegen zwei Tage, als ob der Monat am drei\u00dfigsten und einunddrei\u00dfigsten des vorigen begon\u00adnen h\u00e4tte. Nur das Neujahr wurde, weil mit dem Monatsan\u00adfang zusammenfallend, selbst in Jerusalem meistens zwei Tage gefeiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Ein dreizehnter Monat wurde eingeschaltet, so oft das Bed\u00fcrfnis eintrat, das Mondjahr mit dem Sonnenjahr auszugleichen, namentlich zu verhindern, dass das Pessachfest nicht zu weit in den Winter hereinfalle. Die Einschaltung mu\u00dfte immer im zw\u00f6lften Monat (Adar) und vor dessen Ablauf vorgenommen werden; sie bestand darin, dass der folgende Monat als Adar II erkl\u00e4rt wurde. Der Einschaltungsbeschlu\u00df wurde durch ein Rundschreiben des Vorsit\u00adzenden den Gemeinden mitgeteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. So lange nun im heiligen Land eine Anzahl von M\u00e4nnern lebte, welche die von der Tora geforderten Eigenschaften besa\u00dfen, bestimmten diese von Jahr zu Jahr die Festzeiten und nach Bed\u00fcrf\u00adnis die Schaltjahre; es gab keinen festen Kalender, auch noch lange nach der Zerst\u00f6rung des zweiten Tempels. Als jedoch die Feinde Israels es dadurch zu vernichten suchten, dass sie keine F\u00fchrer und Lehrer der Nation mehr aufkommen lie\u00dfen, da wurde die H\u00e4ndeauflegung mit Todesstrafe und mit Zerst\u00f6rung der Stadt, in welcher eine solche stattgefunden, bedroht. Deshalb war zu f\u00fcrch\u00adten, es k\u00f6nnte der Fall eintreten, dass keine M\u00e4nner mehr da seien, welche zur Bestimmung der Festzeiten berechtigt w\u00e4ren. Das veranla\u00dfte im Jahre der Welt 4119 (359 n.) Hillel II. und seine Genossen im obersten j\u00fcdischen Gerichte (Synhedrion), im voraus alle Festzeiten bis zu den Tagen des Messias festzustellen, und zwar nach der Berechnungsweise, welche bisher schon neben den Zeugenaussagen bei der Bestimmung der Monatsanf\u00e4nge und Einschal\u00adtung der Monate in Anwendung gebracht worden war. So sind denn alle unsere Feste rechtsg\u00fcltig nach den Vorschriften der Tora festgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. Damit aber die so festgestellten und geheiligten Festzeiten nicht vergessen w\u00fcrden, ver\u00f6ffentliche Hillel II. gleichzeitig auch die bisher geheim gehaltenen Regeln und Grunds\u00e4tze, nach welchen man sich bis dahin schon bei der Bestimmung der Neumonde und Festzeiten gerichtet hatte, so dass es leicht ist, die damals bestimmten Festzeiten durch Berechnung festzustellen. Dies ge\u00adschieht jetzt allj\u00e4hrlich durch unseren Kalender.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die wichtigsten Regeln und Grunds\u00e4tze sind folgende:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a. Die Tage, welche in bezug auf Sabbat\u2011 und Festtage von Ster\u00adnenaufgang bis Sternenaufgang ( ) dauern, werden bei der Kalen\u00adderberechnung von abends sechs Uhr bis sechs Uhr, und zwar nach israelischer Zeit berechnet, so dass z.B. ein abends, wenn auch nur einen Augenblick nach sechs Uhr, eingetretener Neumond als am darauffolgenden Tag eingetreten betrachtet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b. Die j\u00fcdischen Monate sind Mondmonate und werden von dem Augenblick begrenzt, in welchem der am Ende seines Kreislaufes ganz verdunkelte Mond wieder beginnt, seine erleuchtete Seite der Erde zuzuwenden. Man nennt diesen Augeblick Moled, die Neugeburt des Mondes. Von einem Moled zum andern verflie\u00dft ein Zeitraum von 29 Tagen 12 793\/1080 Stunden (193\/2080 Stunden = 44 Minuten 3 1\/3 Sekunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c. Der Moled ist jedoch nur die ma\u00dfgebende, nicht die wirkliche Grenze des Monats. Da der Monat nur mit einem ganzen Tag anfangen kann, so werden die 12 Stunden von zwei Monduml\u00e4ufen je zu einem Tag vereinigt und abwechselnd Monate von 29 und 30 Tagen genom\u00admen; erstere nennt man mangelhafte (chaser), letztere vollz\u00e4hlige (male). Die Abwechselung von mangelhaften und vollz\u00e4hligen Mona\u00adten kann jedoch nicht regelm\u00e4\u00dfig eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d. Der bei dem Mondumlauf noch \u00fcberbleibende Rest von 793\/1080 Stunden (44 Min. 3 1\/3 Sek.), welcher nach l\u00e4ngerer Zeit zu Tagen anw\u00e4chst, sowie andererseits die Vorschrift, dass die Feste nur auf bestimmte Wochentage fallen sollen ( k und l), machen es notwendig, dass zuweilen zwei mangelhafte, manchmal auch zwei vollz\u00e4hlige Monate aufeinander folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">e. Das j\u00fcdische Jahr ist entweder ein Gemeinjahr&nbsp; (&nbsp; ) oder Schaltjahr ( ); ersteres umfa\u00dft 12,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">letzteres 13 Monate. Die Namen der Monate, welche chald\u00e4isch\u2011persischen Ursprungs sind, werden, der des Auszugs aus \u00c4gypten als erster, in folgender Ordnung aufgez\u00e4hlt; Nissan, Ijar, Siwan, Tamus, Aw, Elul, Tischri, Marchschwan, Kislew, Tevet, Sch&#8217;wat, Adar, We\u2011Adar = und Adar oder Adar II). Letzerer wird im Schalt\u00adjahr immer vor Nissan eingeschoben. Nissan, Siwan, Aw, tischri, Sch&#8217;wat, Adar I im Schaltjahr sind immer vollz\u00e4hlige, Ijar, Tamus, Elul, Tevet Adar im Gemein\u2011, Adar II im Schaltjahre sind immer mangelhafte Monate. Marcheschwan und Kislew sind bald regelm\u00e4ssig, der erstere mangelhaft, der letztere vollz\u00e4hlig, bald beide mangelhaft, bald beide vollz\u00e4hlig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">f. So entstehen mit R\u00fccksicht auf ihre Dauer sechs verschiedne Jahresarten: Wechseln in einem Jahr mangelhafte und vollz\u00e4hlige Monate in der Art regelm\u00e4\u00dfig ab, das Marcheschwan 29, Kislew 30 Tage umfa\u00dft, so hei\u00dftt das Jahr ein regelm\u00e4ssiges ( ). Das regel\u00adm\u00e4\u00dfige Gemeinjahr z\u00e4hlt 354, das regelm\u00e4\u00dfige Schaltjahr 384 Tage. Umfassen die beiden Monate Marcheschwan und Kislew je 30 Tage, so nennt man das Jahr ein \u00fcberz\u00e4hliges&nbsp; ( ), das als Gemeinjahr 355, als Schaltjahr 385 Tage enth\u00e4lt. Wenn Marcheschwan sowohl als Kislew nur 29 Tage z\u00e4hlen, so entsteht das unvollst\u00e4ndige Jahr (), das, wenn Gemeinjahr 353, wenn Schaltjahr 383 Tage umfa\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">g. Die Monatseinschaltung bildet den wichtigsten Teil des j\u00fcdi\u00adschen Kalenders. Die Tora gebietet n\u00e4mlich, dass das Pessachfest in den Monat der \u00c4hrenreife (in Pal\u00e4stina), das H\u00fcttenfest am Schlusse des Sommers als Einheimsungsfest gefeiert werden. Da nun ein Jahr aus 12 Monden 354, ein Sonnenjahr aber 365 Tage umfa\u00dft, so bleibt ersteres allj\u00e4hrlich um 11 Tage (genauer 10 Tage 21 17\/90 Stunden) gegen das letztere zur\u00fcck. Dieser Rest h\u00e4uft sich in nicht ganz drei Jahren schon zu einem Monat an. Das w\u00fcrde zur Folge haben, dass z.B. Pessach, wenn es in einem Jahr auf den 1. April fiele, nach drei Jahren auf Ende Februar, wieder nach drei Jahren in den Januar fallen m\u00fc\u00dfte; so alle Feste, was der Vor\u00adschrift der Tora zuwider w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">h. Um das zu verhindern, hat die Tora die Einschaltung angeord\u00adnet. Eine solche, allerdings, weil zu sp\u00e4t vorgenommen, von den Weisen s.A. als ungesetzlich bezeichnete, finden wir schon unter K\u00f6nig Chiskija erw\u00e4hnt. Die Einschaltung besteht darin, dass unter neunzehn Jahren je sieben aus dreizehn Monaten bestehen, und zwar das 3., 6., 8., 11., 14., 17., 19. Man nennt einen solchen Zeitabschnitt von neunzehn Jahren den kleinen (Mond\u2011)Kreislauf ( ); an dessen Ende ist der Unterschied zwischen Mond\u2011 und Sonnenjahren bis auf ein Unmerkliches ausgegliechen, und unsere Feste bleiben nach der Vorschrift der Tora an die nat\u00fcrlichen Jahreszeiten gebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">i. In unserem Kalender werden noch vier den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen entsprechende Jahrespunkte bezeichnet. Sie liegen je 91 Tage und 7 1\/2 Studen voneinander entfernt und werden die T&#8217;kupha des Nissan, des Tamus, des Tischri und des Tevet genannt, obschon sie nicht immer genau in diese Monate fallen. Je nach 28 Jahren f\u00e4llt die T&#8217;kupha des Nissan genau auf denselben Tag und dieselbe Stunde (dritter Wochentag abends 6 uhr); man nennt disen achtundzwanzigj\u00e4hrigen Zeitabschnitt den gro\u00dfen (Sonnen\u2011)Kreislauf. So lange der Kalender nicht feststand, hatte die T&#8217;kuphaberechung Einflu\u00df auf die Monatseinschaltung, was heutzutage nicht mehr der Fall ist. Dagegen h\u00e4ngen damit folgende Vorschriften zusammen. Am vierten Wochentag nach Beginn des neuen gro\u00dfen Kreislaufs nach dem Morgengebet sprechen wir&nbsp; beim Anblick der aufgehenden Sonne die Benediktion ( ). Allj\u00e4hr\u00adlich am 59. auf den 60. Tag nach der T&#8217;kuphah des Tischri beim Maariv\u2011Gebet beginnt man ( ) in die neunte Benediktion einzuf\u00fc\u00adgen; diese Einf\u00fcgung wird fortgesetzt bis einschlie\u00dflich zum Mincha\u2011Gebet am R\u00fcsttag des Pessachfestes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">j. Das Neujahrsfest (Rosch Haschana) sollte eigentlich auf denselben Tag mit dem Moled des siebenten Monatss Tischri fallen. Da aber den H\u00e4uptern der Nation in der Tora das Recht einger\u00e4umt ist, die Monatsanf\u00e4nge festzusetzen, ohne sich ganz genau an den Mondwechsel zu binden, so haben dieselben angeordnet, dass in gewissen F\u00e4llen das Neujahrsfest nach dem Moled des Tischri gefeiert werde. Dieses geschieht haupts\u00e4chlich, damit der Vrs\u00f6hnungstag nicht unmittelbar vor oder nach dem Sabbat und der siebente Tag des H\u00fcttenfestes&nbsp; (Hoschana raba) nicht auf Sabbat falle. Ersteres w\u00e4re f\u00fcr die Masse der Nation \u00fcberhaupt sehr beschwerlich und w\u00fcrde insbesondere auch die Folge haben, dass Leichen ungeb\u00fchrlich lange unbeerdigt bleiben m\u00fc\u00dften, was gegen die Vorschrift der Tora ist und im hei\u00dfen Morgenland auch \u00e4u\u00dferst l\u00e4stig w\u00e4re. Am siebenten Tag des H\u00fcttenfestes m\u00fc\u00dfte aber die Vorschrift wegen der Weiden unerf\u00fcllt bleiben, wenn dieser Tag auf einen Sabbat fiele. Der eine oder andere dieser F\u00e4lle m\u00fc\u00dfte eintreten, wenn das Neujahrsfest auf den 1., 4 oder 6. Wochentag ( ) fiele. F\u00e4llt darum der Moled des Tischri eines Jahres oder des ihm folgenden auf einen dieser Wochentage, so wird das Fest verschoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Damit h\u00e4ngt folgendes zusammen. Die Sommermonate m\u00fcssen fest\u00adstehend regelm\u00e4\u00dfig zwischen einer Dauer von 30 und 29 Tagen abwechseln, und die Zeit vom 16. Nissan mit dem Vers\u00f6hnungstag mu\u00df 172 Tage umfassen, 50 Tage f\u00fcr das Omerz\u00e4hlen und f\u00fcr die dreimal 40 Tage, welche Moses auf dem Sinai verweilte, als deren letzter der Vers\u00f6hnungstag zu betrachten ist. Da nun nach der Regel: ( ) das Neujahrsfest auf den gleichen Wochentag mit dem vorangegangenen 3. Pessachtag f\u00e4llt,&nbsp; so m\u00fc\u00dfte, wenn der erste Pessachtag&nbsp; auf den 2., 4. oder 6. Wochentag fiele ( ), das folgende Neujahrsfest auf den 1., 4., oder 6. Wochentag fallen, was, wie gesagt worden (k), nicht sein darf. Darum wird vorge\u00adsorgt, dass Pessach auf keinen der genannten Wochentage falle; dies wird dadurch erreicht, dass die vorangehenden Monate Mar\u00adcheschwan und Kislew je nach Bed\u00fcrfnis beide 29 oder 30 oder abwechselnd 29 und 30 Tage erhalten (e und f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. Auf diese Weise sind unsere Feste \u00fcber jede Schwankung erhaben festgestellt, und unser Kalender, so klein er ist, bildet einen wichtigen Abschnitt der Toravorschriften, welche wir in der Zerstreuung zu beobachten haben, aber auch ein Band der Einheit unter den Zerstreuten, bis ihn das Synhedrion wieder nach der urspr\u00fcnglichen Vorschrift ordnen wird in den Hallen des Tempels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott sprach zu Moses und Aaron im Lande \u00c4gypten also: Dieser Neumond sei euch Anfang von Monaten; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres. 2. Mos. 12, 1\u20112.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott sprach zu Moses: Sprich zu den S\u00f6hnen Israels und sage ihnen: Die Festzeiten Gottes, die ihr als Berufung zum Heiligtum verk\u00fcnden werdet, diese sind meine Festzeiten. 3. Mos. 23, 1\u20112.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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